Iven Hausmann

wurde 1965 als Sohn einer Musikerfamilie in Berlin geboren

mit 9 Jahren erster Posaunenunterricht

1982-1986 klassische Ausbildung im Fach Posaune an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin

1982-1988 zahlreiche Jazzkonzerte und -projekte in der DDR u.a. Mitglied der legendären Band „FUSION“ des Keyboarders und Komponisten Wolfgang Fiedler

seit 1985 Konzentration auf improvisierte und zeitgenössische Musik und Zusammenarbeit u.a. Jay Oliver, Barre Philips, Conny Bauer, Ulrich Gumpert,  Joëlle Léandre,
Keith Tippett, Pierre Doerge, Sirone Jones u.v.a.

1988-1990 Zusammenarbeit mit Simon- und Markus Stockhausen im Ensemble „Kairos“

1988-1993 Zusammenarbeit mit Karlheinz Stockhausen

von 1991-1993 Theaterarbeit mit geistig behinderten Menschen in Berlin

seit 1994 Zusammenarbeit mit dem Kammerensemble für Neue Musik Berlin und u.a. Helmut Oehring

seit 1993 Organisator und Künsterischer Leiter der Jazz Units und des Jazz Focus Festivals in Berlin

1996 arbeitete er als Tonmeister mit Helmut Oehring und dem Kammerensemble neue Musik für die UA von Helmut Oehrings „D’Amato-System“ (Münchener Biennale, Hebbel-Theater)

1998 Mitarbeit in der Theatergruppe Compagnia Elettra de Salvo

1998 UA Raum-Zeit V von Radu Malfatti

2000-2002 Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern (Luigi Nono: Prometeo)

2001 UA von Michael Werthmüller’s „Die Zeit“ in Donaueschingen

2002 Mitwirkung im Berlin Jazz Composers Ensemble des Komponisten und Schlagzeugers Maurice de Martin

2003-2012 Mitglied der „Polkaholix“

2004 Lichterstadt mit Simon Stockhausen

2006 Reaktivierung und Mitwirkung in der der Uli Gumpert Workshop Band

2008 Zusammenarbeit mit Peter Fox für die CD „Stadtaffe“

2011 Zusammenarbeit mit Kalle Kalima und Arne Jansen

2012 Johannes Wallmann: Liquid Orchestra

2012-2014 Aushilfslehrer Musik an Berliner Grundschulen

2013 Theatermusik zu „Der Reichstagsbrand“ – Regie: Titus Faschina

2013 Tournee mit „FUSION 2.013“

zahlreiche Gastspiele in Europa, Canada, den U.S.A. und China


was born in East Berlin in 1965

got first trombone lessons at the age of nine

from 1982 to 1986 classical music studies at the Berlin conservatory „Hanns Eisler“

between 1982 and 1988 he played in numerous Jazz projects and concerts in east Germany – member of „FUSION“ later ~TEMP

cooperation with Jay Oliver, Barre Philips, Conny & JohannesBauer, Ulrich Gumpert, Manfred Hering, Keith Tippett, Pierre Doerge, Sirone Jones, Karlheinz Stockhausen, Vinko Globokar, Joëlle Léandre,
Peter Fox and many others

from 1988 to 1991 he also played in the improvising ensemble „Kairos“ together with Simon – and Markus Stockhausen

since 1993 organized the Jazz Units and Jazz Focus Festival Berlin

works with the chamber ensemble Neue Musik Berlin since 1994

from 1988 to 1995 in performances of Karlheinz Stockhausen

1991 to 1993 theatre work with mentally handicapped persons

1996 Helmut Oehring and „Kammerensemble neue Musik“  „D’Amato-System“ (Münchener Biennale, Hebbel-Theater)

1998 cooperation with the Compagnia Elettra de Salvo / Italy

1998 world premiere of Raum-Zeit V by Radu Malfatti

since 1987 Hausmann worked in several guest performances in Europe, Canada, USA. and China

2000 cooperation with the „Ensemble Modern“ and performances in europe

2001 first performance of Michael Werthmüller’s „Die Zeit“ at Donaueschingen Musikfestival

since 2002 member of Berlin Jazz Composers Ensemble

2003-2012 „Polkaholix“

2004 Lichterstadt with Simon Stockhausen

2006 cooperation with Uli Gumpert Workshop Band

2008 cooperation with Peter Fox „Stadtaffe“

2011 cooperation with Kalle Kalima and Arne Jansen

2012 Johannes Wallmann: Liquid Orchestra

2013 Music for „Der Reichstagsbrand“ – Dir.: Titus Faschina

2013 Tour with FUSION 2.013

many concerts in Europe, South America, Canada, U.S.A. and China


Presse

…Markus Stockhausen auf Trompete und Flügelhorn und Posaunist Iven Hausmann aus Ost-Berlin korrespondierten glänzend miteinander. Der vielseitige Hausmann war um keine avantgardistische Spieltechnik verlegen und griff musikalische Ideen aus dem ganzen Ensemble auf bis hin zu den rhythmisch vertrackten Einfällen des Westberliner Schlagzeugers Zoro Babel. Perkussive Effekte waren dem Posaunisten ebensowenig fremd wie multiphones Spiel in bester Albert-Mangelsdorff-Tradition.

Wiesbadener Tageblatt vom 10.10.1989

 

 

…am differenziertesten gestaltete sich der Dialog zwischen dem Posaunisten Iven Hausmann und der Pianistin Simone Weißenfels, die vom klassischen Background aus zu hochsensiblem freien Spiel gelangten.

(5.Ruhr-Jazz-FestivalBochum 1991) JazzThetik1991

Konzentration und Feinheit
Label/Verlag: Hat Hut Records
Detailinformationen zur Platte

Hat Hut Records macht eine faszinierende Aufnahme von John Cages ‚Ryoanji‘ aus dem Jahr 1995 wieder verfügbar.

In letzter Zeit wartet das Label Hat Hut Records neben Neuerscheinungen wieder einmal mit Zweitauflagen älterer Produktionen auf. Es sind dies – wie die kürzlich von einer Kollegin besprochene Oper ‚Neither‘ von Morton Feldman – Aufnahmen, die seit geraumer Zeit vom Markt verschwunden sind und aufgrund ihrer hohen Qualität eine Neuauflage verdient haben: Einspielungen, die unter Liebhabern jüngerer Musik sehr gefragt sind, weil sie sich bereits kurz nach ihrem Erscheinen als diskografische Glanzleistung entpuppt haben. So ist es sehr zu begrüßen, dass die phänomenale und inzwischen legendäre Interpretation von John Cages ‚Ryoanji‘ (1983-85), die im Juni 1995 in Koproduktion von HatHut Records, dem Sender Freies Berlin und der Akademie der Künste Berlin und unter Mitwirkung von Robert Black (Kontrabass), Eberhard Blum (Flöte), Iven Hausmann (Posaune), Gudrun Reschke (Oboe), John Patrick Thomas (Stimme) und Jan Williams (Schlagzeug) entstanden ist, auf diese Weise wieder verfügbar gemacht wird.
Kritik von Dr. Stefan Drees, 05.11.2011

Der Reichstagsbrand – Theater an der Parkaue

unerträglich bohrende Töne
„Auf der Bühne wird das Geschehen besonders eindringlich, wenn der Posaunenspieler in den Mittelpunkt rückt.
Wenn er auf der Bühne steht, unerträglich bohrende Töne erzeugt und auf den Leinwänden historische
Aufnahmen von Verwundeten erscheinen. Da wird spürbar, was für ein Irrsinn mit dem Reichstagsbrand begann.“
Eva Förster – (MOZ) 2013

Fusion 2.013
„Ich wollte mich einfach mal überraschen lassen. Und ich bin äußerst positiv überrascht. Was die Jungs machen, kann man schon als
genial bezeichnen.“
Freie Presse 2013


Discographie

Hans-Eckardt Wenzel – Stirb mit mir ein Stück (1987)


Amiga 8 45 305 (1987)


Art.Nr.: 1CD3189-2
CD, 2004


„Jazzorchester der DDR“ Leitung Konrad Bauer / Manfred Hering

Amiga 856455 (1989)


Jan von Klewitz Quintet „Bonehenge Suite“


JHM 78 CD
Jazzhaus Musik Köln 1995

Jan von Klewitz – sax
Iven Hausmann – tb
Stefan Lottermann – tb
Pepe Berns – b
John Schröder – dr

 


John Cage – Ryoanji


hat ART CD 6183 rec.1996

Robert Black – b
Eberhard Blum – fl
Iven Hausmann – tb
Gudrun Reschke – ob
John Patrick Thomas – voice
Jan Williams – perc

 


Karlheinz Stockhausen – Dienstag aus Licht

Oper in einem Gruß und zwei Akten mit Abschied für 17 musikalische Darsteller

Stockhausen Verlag
CD 40 A-B 1996

 


Roman Haubenstock Ramati – Graphic Music


hat [now] ART CD 101 rec.1997

Eberhard Blum – fl, voice
Iven Hausmann – tb
Jan Williams – perc

 


Morton Feldman – for Samuel Beckett


cpo 999 647-2 Germany 1999

Production: Westdeutscher Rundfunk Köln
Recording: December 1-2, 1995, Berlin, Studio Nalepastraße, Saal 1
Publisher: Universal Edition

 


Michael Wertmüller – Die Zeit, eine Gebrauchsanweisung

GROB 545 Germany 2003

Production: SWR
Kammerensenble Neue Musik Berlin
Recorded live at Donaueschingen Tage für Neue Musik, 20.10.2001

 


Jazz Composers Ensemble – Transylvaniana

CHAOS CACD 8202 rec. 2002

Kalle Kallima guitar
Ulli Bartel violin
Antonio Palesano trumpet
Ben Abarbanel Wolff saxes
Iven Hausmann trombone
Gunnar Geisse guitar
Tadeusz Sudnik  realtime electronics
Antonis Anissegos piano
Oliver Potratz bass
Maurice de Martin drums, composition


tff Roots Folk Music Festival Rudolstadt 2003

LZO 1955

mit Polkaholix auf dieser CD vertreten


POLKAHOLIX – THE GREAT POLKA SWINDLE

WESTPARK 87146 (2007)

„Preis der deutschen Schallplattenkritik 4/2007“


PETER FOX – STADTAFFE


WARNER (2008)


POLKAHOLIX – POLKAFACE

Monopol Records(2010)