Musikbrauerei Berlin
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Jazz Units concert video clips here

 

 
 
 

Mo. 18.12.2017
Beginn: 20:30 Uhr

 

GRIM
 

   

 
Eren Solak - piano
Felix-Otto Jacobi - bass
Jan Bartholdt - drums

Hier hören wir Berliner aus Überzeugung. GRIM entwickeln ihren Sound in der Hauptstadt.
Mutig, präzise und scharf formuliert ihr Spiel eine Haltung, ein Lebensgefühl, das so wohl nur hier entstehen kann.
Intellekt trifft verdreckt, der Bauch ist Hiphop, die Poesie der Kopf.

Aber Jazz?
GRIM kochen Provinz und Metropole, Ostblock, Türkei, Iran und amerikanisches Großstadtghetto auf und schütten das Destillat in die Welt hinaus. Schillernde Melodien entstehen da, reflektieren mal Hiphop mal Neoklassik und immer großes Kino. Handgemacht. Denn die Musiker sind ein Beispiel der neuen Riege Künstler, die ihren Ausdruck nicht auf ein Instrument beschränken.
Die GRIMs malen, fotografieren, schneiden Filme, komponieren und produzieren an ihrem Gesamtkunstwerk. Das ist lebendig, das ist unmittelbar – GRIM.


 

 

   
MIRAMODE ORCHESTRA    

 

Jan Bartholdt - dr
Felix Jacobi – b
Eren Solak – pno, synth, voc
Joachim Ribbentrop – guit
Sebastian Piskorz – tp, hrn, voc
Nils Marquardt - tb, thrn
Ede Merkel – sax, flt, cl

Ein gutes Konzert ist eine Reise deren Stationen bei der Abfahrt noch teilweise unbekannt, die Richtung aber im Herzen klar ist. Und das Miramode Orchestra bietet genau dieses bereichernde Erlebnis. Ihr Sound hat immer einen gewissen Anspruch, vergisst aber eben nicht, die Seele in Bewegung und den Körper zum Schwitzen zu bringen.

 

 


 

Fr. 05.01.2018
Beginn: 21:00 Uhr
 

OLIWOOD
 

 

 

Frank Gratkowski - sax
Kalle Kalima - guitar
Oliver Steidle - drums

Oli Steidle hat die Linernotes seiner CD "euphoria" selbst geschrieben. Es ist ein lesenswerter Text, ein flammender Appell an Zuhörer und Veranstalter. Es geht um musikalische Offenheit, um Musik mit Bedeutung und um den Mut von Veranstaltern, ihrem Publikum anspruchsvolle Musik zu präsentieren. Aus Erfahrung stellt Steidle fest, daß die Furcht vor "Musik, die nicht im Kuschel-Kurs daher kommt", sich am Ende in Wohlgefallen auflöst, weil die Konzertbesucher diese Musik sehr wohl schätzen und von Veranstaltern in dieser Hinsicht eher unterschätzt wird. Kein Wunder, daß wir die Band mit Frank Gratkowski am Altsaxophon, Kalle Kalima an der Gitarre und Oli Steidle am Schlagzeug bei uns im Programm haben, den sie rennen sie bei uns mit diesen Ansichten offene Türen ein.


 

 

   
JULIA HÜLSMANN - KAI BRÜCKNER QUARTETT    

 

Julia Hülsmann - piano
Kai Brückner - guitar
Marc Müllbauer - bass
Heinrich Köbberling - drums


Julia Hülsmann und ihr Trio sind aus dem deutschen Jazz nicht wegzudenken, denn seit nunmehr 19 Jahren gibt es diese Formation, in denen sie Eindrücke hinterlassen und den zeitgenössischen Jazz geprägt hat. Die enorme Bandbreite ist beeindruckend, der Stil unverkennbar: essentiell, verdichtet und dabei herrlich offen. Die Töne singen und sitzen, genau so und nicht anders und die Musik ist auf ihre Essenz entspannt, ohne auf treibende Grooves zu verzichten.
Aus dem Trio wurde das Julia Hülsmann Quartett – mit einer starken neuen Stimme, denn Gitarrist Kai Brückner nimmt nun eine prominente Rolle ein. Sein Spiel ist von solcher und Authentizität und so wunderbar uineitel, dass er einerseits den Bandsound um hundert neue Gedanken erweitert und andererseits das Gefühl hinterlässt, er wäre schon immer dabei gewesen.
 

 


 


 

Sa. 06.01.2018
Beginn: 21:00 Uhr
 

JULIE SASSON - NORA THIELE DUO
 

   

 
Julie Sassoon - piano​​​
Nora Thiele - frame drum set​​

 

Mit der aus Manchester stammenden Jazzpianistin Julie Sassoon und der Leipziger Perkussionistin Nora Thiele treffen zwei aussergewöhnliche Musikerpersönlichkeiten aufeinander. Beide wuchsen vor einem klassischen Musikhintergrund auf und realisierten schon früh, dass es noch viel mehr „hinter“ dem abendländischen Musikkosmos geben muss. Jede machte sich auf ihre Weise auf die Suche. Julie Sassoon entwickelte einen ganz eigenen Improvisations und Kompositionsstil auf dem Klavier; Nora Thiele spezialisierte sich auf orientalische Handtrommeln und hat sich ein einzigartiges Percussionset zusammengestellt, welches Schlaginstrumente verschiedener Musikkulturen vereint. In ihrer neuen Heimat Berlin entwickelten Julie und Nora ein Duoprogramm, in das avantgardistische, orientalische und jiddische Musikelemente mit einfließen. Ihre Musik ist geprägt von kraftvollen, ergreifenden Rhythmen; langen, fließenden Melodiebögen; schwebenden Klangebenen, sowie meditativen und minimalistischen Elementen.

   

 

MARIE SEFERIAN QUARTETT
 

 

 

 

Marie Séférian – vocals
Niko Meinhold – piano
Tim Kleinsorge – bass
Javier Reyes – drums
   

"Mille Nuits" heißt das neue Album des Marie Séférian Quartetts, dem ausschließlich orientalische Märchen als Vorlage dienten. Gemeinsam mit dem französischen Texter Solamens hat die Jazzsängerin Marie Séférian Märchen in Versform gebracht und sie in ein neues musikalisches Gewand gesteckt. In schwebender Eleganz verbinden die Musiker des Quartetts Bilder, Geschichten und Musik, die trotz Leichtigkeit ihren Tiefgang nie verlieren.

Marie Séférian kann charmant ihre Stimme in einer Weise jubilieren lassen, wie man es lange nicht mehr so überzeugend im deutschen Jazz hören konnte. Sie verfügt über ein breites Ausdrucksspektrum, das sich aus unterschiedlichsten Erfahrungen speist: Eine gebürtige Münsteranerin, die deutsch-französische Wurzeln hat, sich in dem libanesischen Mikrokosmos ihrer Großeltern Zuhause fühlt und Berlin zu Ihrer Wahlheimat gemacht hat.
Niko Meinhold, Tim Kleinsorge und Javier Reyes legen ihrer Sängerin einen farbenreichen Klangteppich aus Gesang und Instrumenten hin, dem Marie Séférian mit delikater Stimmführung bravourös neue Konturen verleiht.



 

     
  senat

 


Diese Konzertreihe wird von der Senatsverwaltung 
für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin geförder
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