Musikbrauerei Berlin
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Jazz Units concert video clips here

 

 
 

Mo. 20.11.2017
Beginn: 20:30 Uhr
                          
 

   
PULSAR TRIO

 
Matyas Wolter - sitar, surbahar
Aaron Christ - drums
Beate Wein - piano

"Es ist ein musikalisches Gipfeltreffen der ungewöhnlichen Art."

Das Pulsar Trio – Gewinner des Global Music Contest CREOLE 2014 musiziert seit 8 Jahren intensiv zusammen. Die einzigartige Besetzung macht sie zum Unikum in der Musiklandschaft.
Zur Improvisation berufen, verselbstständigt sich die Musik im Augenblick, stampfende Beats wechseln sich mit beschwingten Klavierläufen ab, Ohrwurmmelodien mit komplex vertrackten Rhythmen.
Das Debutalbum "Erpelparka Suite“ ist beim renommierten britischen Label "First Hand Records" erschienen. Sie spielten unter anderem beim TFF Rudolstadt, Fusion Festival, Glastonbury Festival, Bayerischen Jazzweekend, Leverkusener Jazztage, Masala Festival sowie in zahlreichen Jazzclubs und avancierten oft zum Geheimtip.
Pressestimmen:
"... ungewöhnlich besetztes Jazztrio entpuppte sich beim Spiel als mitreißende interstellare Eruption"

“…entstehen diese faszinierenden Momente, in denen die Kompositionen fast körperlich werden und wie der schnell rotierende Neutronenstern Pulsar beständig Form und Farbe ändern.”
“Das Zusammenspiel von Beate Wein am Flügel und Matyas Wolter an der Sitar wurde von einer berauschenden Exaktheit geleitet, als wären beide Instrumente nicht eine Zwangsheirat zweier Kulturen, sondern in einer natürlichen Symbiose verwurzelt. Aaron Christ spielte dazu so gelassen jazzig Schlagzeug, dass man nur die Ohren anlegen konnte.


 

   

 

SUN DEW

 
Héloïse Lefebvre - violin
Paul Audoynaud - guitar
Liron Yariv - cello
Johannes Von Ballestrem - piano
Paul Santner - bass
Christian Tschuggnall - drums

Sun Dew ist der Name eines Sextetts um Héloïse Lefebvre und Paul Audoynaud, die in Berlin den perfekten Raum gefunden haben, um ihr traumgleiches und kraftvolles Universum aus vielfältigen ambitionierten Kompositionen zu entspinnen. Die beiden kreativen Köpfe des Projekts kommen aus unterschiedlichen Sparten und machen gemeinsam Musik, die sich laut Pressestimmen durch einen eklektischen Kontrast zwischen Kammer-Jazz und Rock Vibes auszeichnet und von einer einzigartigen Energie getragen wird. Zu hören gibt es kammermusikalisch feinst durchgemalte Musik, die gleichwohl nach außen einen erheblichen Druck zu erzeugen in der Lage ist: Der Klangraum schwebt in federleichter Weise.


 


 

 
 
Do. 23.11.2017
Beginn: 20:30 Uhr

 
   

INMA GALIOT - "Evelyn"

 

Livekonzert zu dem illustrierten Roman
EVELYN
von Andrés G. Leiva

 
Christian Ugurel - bass-clarinet
Rieko Okuda - piano
Karsten Lipp - guitar
Marco Fox - percussion
Inma Galiot - double bass

Musikkomposition zu einem Comic, statt zu einem konventionellen Film zu schreiben, war ein originelles Konzept, dass mich sehr interessierte. Auf der Suche nach möglichen Kandidaten dachte ich an den Autor Andrés G. Leiva (Córdoba, Spanien, 1969), zu dem ich bereits persönlichen Kontakt hatte und der auch schon eine zahlreiche Liste von Comics veröffentlichte. Von ihm fand ich das Buch Evelyn wegen Länge und Handlung am interessantesten für mein Konzept geeignet.  Bei Evelyn faszinierte mich die düstere Atmosphäre in schwarz und weiss, welche zusammen mit der Wax-Technik eine perfekte Welt für eine mysteriöse Musik schaffen konnte.

Handlung:
Ende des neunzehnten Jahrhunderts in einem kleinen Dorf Irlands. Ein mysteriöses Mädchen wird dem merkwürdigen Verschwinden einiger Dorfkinder, welches seine Bewohner ängstigt, beschuldigt. Der Skeptiker Dr. Corman geht dem Fall nach, welcher ihn ins London der industriellen Revolution führt. In dem Nebel der Stadt in seinem verfallenden Herrenhaus haust ein von der Welt isoliertes dunkles Wesen… Nebel, Gaslicht, Blut, Silberkugeln und Opernmusik füllen die Seiten dieses Comics aus.



 

   

JAN ESCHKE'S DREIZACK

 
Jan Eschke - piano
Heiko Jung - bass
Arno Haselsteiner - drums

Der Münchener Pianist Eschke ist Kopf der Band, Meister der Kompositionskunst und ein vielgefragter Sideman in den Formationen von Musikern wie Ack van Rooyen, Charly Antolini, Johannes Enders oder gar Ringsgwandl. Bei den Jazz Units war er 2016 mit dem Martin Auer Quintett zu Gast und sorgte mit seinen Kollen für eine musikalische Sternstunde.

Dreizack ist unsere Idee eines akustischen Klaviertrios. Gleichberechtigung der Instrumente ist uns genauso wichtig wie ein gewisses Energieniveau, welches wir niemals unterschreiten wollen.
Unsere Musik ist geprägt durch sämtliche musikalischen Einflüsse, die uns als Musiker in den unterschiedlichsten stilistischen Bereichen beeinflusst haben.
Die Besetzung ist meines Erachtens ein Glücksgriff, Heiko und Arno stehen sich an Kreativität und technischer Finesse in nichts nach. Doch trotz der stilistischen Bandbreite zieht sich Eschke’s Handschrift wie ein ein roter Faden durch das Werk des “Dreizack” hindurch. Hochenergetische Latin-Grooves stehen verträumten Balladen gegenüber, gefolgt von tanzbaren Funk- Grooves.


 


 

 
 
Mo. 27.11.2017
Beginn: 20:30 Uhr
   

MOUNT MEANDER

 
Karlis Auzins (LV) – saxophones
Lucas Leidinger (DE) – piano
Tomo Jacobson (PL) – double bass
Thomas Sauerborn (DE) – drums

Mount Meander ist ein Berg in New Hampshire. Aber das tut eigentlich nichts zur Sache. Außer dass die vier beteiligten Musiker die Metapher der Bergbesteigung für ihre wagemutigen Improvisationen nutzen. Sie haben sich in Kopenhagen kennengelernt, aber keiner ist Däne. Pianist Lucas Leidinger, diesjähriger Preisträger des Horst und Gretl Will Stipendiums, und Schlagzeuger Thomas Sauerborn leben in Köln und waren zum Studium in Kopenhagen. Der lettische Saxofonist Karlis Auzins und der polnische Bassist Tomo Jacobson leben in Kopenhagen. Die vier verstehen sich als einen improvisierenden Organismus, wissen einander zuzuhören und sich in diesem organischen Sinne in die Musik einzubringen. Es ist jederzeit spannend, der Band auf ihren kollektiven Improvisationspfaden zu folgen, die nie allzu abstrakt oder dissonant werden. Als Zuhörer ist schwer zu beurteilen, wo die Komposition jeweils endet und die Improvisation beginnt. Alle Stücke haben ihre ausgeprägte individuelle Struktur und Stimmung, innerhalb derer die vier Musiker inspiriert agieren. Es ist erfreulich, dass die gelungene Debut CD dieser Band auf dem renommierten clean feed Label erscheint und damit internationale Verbreitung findet.


 

   
NEW VISIONS

 
Magdalena Czekay (PL) – piano, syn,
Eddy Mioska (PL) – clarinet
Wolf Hail (D) – drums, percussion
Michael Vogt (D) – guitar

Außergewöhnliche Musik zu kreieren, ist in der heutigen Zeit eigentlich kaum mehr möglich. Man muss schon komplett neue Wege gehen um nicht ähnlich zu klingen oder direkt in eine Schublade gesteckt zu werden. Der Duisburger Gitarrist Michel Vogt hat etwas Besonderes erschaffen. In ihm schlagen zwei Herzen, denn zum einen ist er ein klassisch ausgebildeter Musiker, zum anderen aber auch Jazz-Liebhaber. Er besetzte seine Band mit Musikern verschiedener Genres. Klassische Musiker mit Jazzern in einem Projekt zu vereinen schien ihm eine sehr reizvolle Idee zu sein - und das ist sie auch.
 

 


 

 
 
Mo. 04.12.2017
Beginn: 20:30 Uhr

 
   
THAERICHENS HEDRIXPERIENCE ORCHESTRA

 
Lea W. Frey  -  Gesang
Sidney Pfnür  -  Bassklarinette, Klarinette
Tilmann Dehnhard  -  Bassklarinette, Alt-Flöte
Viktor Wolf  - Bassklarinette, Klarinette, Baritonsax
Franz Bauer  -  Vibraphon, Marimbaphon
Stephan Braun  -  Cello
Oliver Potratz  -  Bass
Tobias Backhaus -  Schlagzeug
Nicolai Thärichen  -  Klavier, Arrangements 
 

Jimi Hendrix hat Gitarren wie Frauenherzen in Flammen gesetzt, als Performer war er eine Naturgewalt, sein Sound pure Ekstase. Doch was bleibt von seinen Songs, wenn man einmal auf die epigonenhafte Pose des wilden und klanggewaltigen Gitarristen verzichtet? Schon zu Lebzeiten fühlte sich Hendrix als Songwriter verkannt. Thärichen´s Hendrixperience Orchestra geht seinen Songs auf den Grund und findet dafür neue Klänge - ganz ohne verzerrte Gitarre. Mit der wunderbaren Stimme von Lea Frey würdigt das neunköpfige Ensemble die Tiefe und Poesie seiner Stücke und feiert zum 75.Jubiläum den Songwriter Jimi Hendrix.


 

 


 

Mo. 11.12.2017
Beginn: 20:30 Uhr

GEBHARD ULLMANN BIRTHDAY CELEBRATION

 
Das Kondensat
feat. Oliver Potratz - bass, analog effects
Eric Schaefer - drums, electronics
 
GULF of Berlin
feat. Johannes Fink - bass, cello
Gerhard Gschlössl - trombone, sousaphon
Jan Leipnitz - drums
 
Clarinet Trio
feat. Jürgen Kupke 
Michael Thieke
 
Ullmann 60 Orchester

Gebhard Ullmann ist vor allem eines: Schwer zu fassen, vielseitig, nirgends einzuordnen. Er lebt in Berlin und New York. Spielt und arbeitet regelmäßig in den Vereinigten Staaten und in Europa. Hat Medizin studiert und in Musik abgeschlossen. Spielt Flöte, Saxophon, Bassklarinette. Komponiert für Jazzensemble, Bigband und neue Musik für Kammerensemble. Er schreibt Filmmusiken, hat unterrichtet. Seine über 20-jährige Künstlerkarriere erhört man sich als gigantische Brücke, die von eingängigem, man kann auch sagen einschmeichelndem „Ohrwurmjazz“ mit dem „Silent Jazz Ensemble“ bis zu komplexer komponierter Musik mit „Ta Lam“ und seinen Quartetten tiefe Gräben überspannt.

 

 


 

 
 

Mo. 18.12.2017
Beginn: 20:30 Uhr

 

   

GRIM

 
Eren Solak - piano
Felix-Otto Jacobi - bass
Jan Bartholdt - drums

Hier hören wir Berliner aus Überzeugung. GRIM entwickeln ihren Sound in der Hauptstadt.
Mutig, präzise und scharf formuliert ihr Spiel eine Haltung, ein Lebensgefühl, das so wohl nur hier entstehen kann.
Intellekt trifft verdreckt, der Bauch ist Hiphop, die Poesie der Kopf.

Aber Jazz?
GRIM kochen Provinz und Metropole, Ostblock, Türkei, Iran und amerikanisches Großstadtghetto auf und schütten das Destillat in die Welt hinaus. Schillernde Melodien entstehen da, reflektieren mal Hiphop mal Neoklassik und immer großes Kino. Handgemacht. Denn die Musiker sind ein Beispiel der neuen Riege Künstler, die ihren Ausdruck nicht auf ein Instrument beschränken.
Die GRIMs malen, fotografieren, schneiden Filme, komponieren und produzieren an ihrem Gesamtkunstwerk. Das ist lebendig, das ist unmittelbar – GRIM.

 

 

   
MIRAMODE ORCHESTRA

 

Jan Bartholdt - dr
Felix Jacobi – b
Eren Solak – pno, synth, voc
Joachim Ribbentrop – guit
Sebastian Piskorz – tp, hrn, voc
Nils Marquardt - tb, thrn
Ede Merkel – sax, flt, cl

Ein gutes Konzert ist eine Reise deren Stationen bei der Abfahrt noch teilweise unbekannt, die Richtung aber im Herzen klar ist. Und das Miramode Orchestra bietet genau dieses bereichernde Erlebnis. Ihr Sound hat immer einen gewissen Anspruch, vergisst aber eben nicht, die Seele in Bewegung und den Körper zum Schwitzen zu bringen.

 

 


 

Fr. 05.01.2018
Beginn: 21:00 Uhr

OLIWOOD

 

 
Frank Gratkowski - sax
Kalle Kalima - guitar
Oliver Steidle - drums

Oli Steidle hat die Linernotes seiner CD "euphoria" selbst geschrieben. Es ist ein lesenswerter Text, ein flammender Appell an Zuhörer und Veranstalter. Es geht um musikalische Offenheit, um Musik mit Bedeutung und um den Mut von Veranstaltern, ihrem Publikum anspruchsvolle Musik zu präsentieren. Aus Erfahrung stellt Steidle fest, daß die Furcht vor "Musik, die nicht im Kuschel-Kurs daher kommt", sich am Ende in Wohlgefallen auflöst, weil die Konzertbesucher diese Musik sehr wohl schätzen und von Veranstaltern in dieser Hinsicht eher unterschätzt wird. Kein Wunder, daß wir die Band mit Frank Gratkowski am Altsaxophon, Kalle Kalima an der Gitarre und Oli Steidle am Schlagzeug bei uns im Programm haben, den sie rennen sie bei uns mit diesen Ansichten offene Türen ein.


 
     

JULIA HÜLSMANN - KAI BRÜCKNER QUARTETT

 

Julia Hülsmann - piano
Kai Brückner - guitar
Marc Müllbauer - bass
Moritz Baumgärtner - drums


Julia Hülsmann und ihr Trio sind aus dem deutschen Jazz nicht wegzudenken, denn seit nunmehr 19 Jahren gibt es diese Formation, in denen sie Eindrücke hinterlassen und den zeitgenössischen Jazz geprägt hat. Die enorme Bandbreite ist beeindruckend, der Stil unverkennbar: essentiell, verdichtet und dabei herrlich offen. Die Töne singen und sitzen, genau so und nicht anders und die Musik ist auf ihre Essenz entspannt, ohne auf treibende Grooves zu verzichten.
Aus dem Trio wurde das Julia Hülsmann Quartett – mit einer starken neuen Stimme, denn Gitarrist Kai Brückner nimmt nun eine prominente Rolle ein. Sein Spiel ist von solcher und Authentizität und so wunderbar uineitel, dass er einerseits den Bandsound um hundert neue Gedanken erweitert und andererseits das Gefühl hinterlässt, er wäre schon immer dabei gewesen.
 

 


 


 

Sa. 06.01.2018
Beginn: 21:00 Uhr

JULIE SASSON - NORA THIELE DUO

 

 
Julie Sassoon - piano​​​
Nora Thiele - frame drum set​​

 

Mit der aus Manchester stammenden Jazzpianistin Julie Sassoon und der Leipziger Perkussionistin Nora Thiele treffen zwei aussergewöhnliche Musikerpersönlichkeiten aufeinander. Beide wuchsen vor einem klassischen Musikhintergrund auf und realisierten schon früh, dass es noch viel mehr „hinter“ dem abendländischen Musikkosmos geben muss. Jede machte sich auf ihre Weise auf die Suche. Julie Sassoon entwickelte einen ganz eigenen Improvisations und Kompositionsstil auf dem Klavier; Nora Thiele spezialisierte sich auf orientalische Handtrommeln und hat sich ein einzigartiges Percussionset zusammengestellt, welches Schlaginstrumente verschiedener Musikkulturen vereint. In ihrer neuen Heimat Berlin entwickelten Julie und Nora ein Duoprogramm, in das avantgardistische, orientalische und jiddische Musikelemente mit einfließen. Ihre Musik ist geprägt von kraftvollen, ergreifenden Rhythmen; langen, fließenden Melodiebögen; schwebenden Klangebenen, sowie meditativen und minimalistischen Elementen

   
 

 

MARIE SEFERIAN QUARTETT

 

 

 

Marie Séférian – vocals
Niko Meinhold – piano
Tim Kleinsorge – bass
Javier Reyes – drums
   

"Mille Nuits" heißt das neue Album des Marie Séférian Quartetts, dem ausschließlich orientalische Märchen als Vorlage dienten. Gemeinsam mit dem französischen Texter Solamens hat die Jazzsängerin Marie Séférian Märchen in Versform gebracht und sie in ein neues musikalisches Gewand gesteckt. In schwebender Eleganz verbinden die Musiker des Quartetts Bilder, Geschichten und Musik, die trotz Leichtigkeit ihren Tiefgang nie verlieren.

Marie Séférian kann charmant ihre Stimme in einer Weise jubilieren lassen, wie man es lange nicht mehr so überzeugend im deutschen Jazz hören konnte. Sie verfügt über ein breites Ausdrucksspektrum, das sich aus unterschiedlichsten Erfahrungen speist: Eine gebürtige Münsteranerin, die deutsch-französische Wurzeln hat, sich in dem libanesischen Mikrokosmos ihrer Großeltern Zuhause fühlt und Berlin zu Ihrer Wahlheimat gemacht hat.
Niko Meinhold, Tim Kleinsorge und Javier Reyes legen ihrer Sängerin einen farbenreichen Klangteppich aus Gesang und Instrumenten hin, dem Marie Séférian mit delikater Stimmführung bravourös neue Konturen verleiht.



 

     
  senat

 


Diese Konzertreihe wird von der Senatsverwaltung 
für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin geförder
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