JAZZ FOCUS 1999

 

Datum: .....10. und 11. Dezember 1999
Ort: ...........Wabe - Danziger Str. 101 in 10405 Berlin-Prenzlauer Berg

 

10. Dezember 1999 20:00 Uhr

 

Interzone - Jazzgroup

Maurice de Martin Schlagzeug
Mircea Tiberian Piano
Vladimir Karparov Saxophon
Horst Nonnenmacher Bass
Topo Gioia Percussion
Adam Pieronczyk Saxophon
Marta Hristea Gesang
  Gegründet wurde die Interzone-Jazzgroup 1997 in Bukarest - Maurice de Martin präsentiert mit dieser Gruppe eine dynamisch kraftvolle Musik, die zwischen zeitgenössischem Jazz, europäischer Folklore und moderner Klassik ihren eigenen Platz gefunden hat. Dabei ist Interzone ein Netzwerk, das aus Musikern besteht, die über Erfahrungen in den unterschiedlichsten Gebieten moderner und traditioneller Musik verfügen. Es gelingt der Band, eine Arbeitssituation zu schaffen, in der sich jeder Musiker mit seinen eigenen künstlerischen Belangen einbringen kann.
Die Musik vermittelt die Schönheit und Vielseitigkeit variierender Landschaften und menschlicher Existenz, die den Musikern auf ihrem Weg durch Europa begegnet sind.
 
       

 

Maria Baptist & New Jazz Orchestra

Maria Baptist Piano, comp., ld
Christian Grabant Trompete
Stefan Goecke Trompete
Sven Klammer Trompete
Christian Mayers Trompete
Jörg Huke Posaune
Iven Hausmann Posaune
Oliver Schneider Posaune
Jan Baptist Bassposaune
Volker Schlott Altsaxophon
Markus Behrsing Saxophon
Jan von Klewitz Tenorsaxophon
Carola Elßner Tenorsaxophon
Rolf v. Nordensköld Baritonsaxophon
Frank Möbus Gitarre
Stefan Wecke Bass
Heinrich Köbberling Schlagzeug
  "Mit diesem Projekt geht für mich ein lang gehegter Traum in Erfüllung" sagt Maria Baptist.
Seit mehreren Jahren komponiert sie für großes Orchester und hat mehrfach mit der NDR- und der HR-Big Band als Komponistin und Dirigentin gearbeitet. Nun findet erstmalig die Kombination ihrer Pianistentätigkeit im Trio mit der Arbeit als Komponistin für Big Band statt.
Die Band wurde eigens für diesen Jazz Focus zusammengestellt und man darf auf ein höchst interessantes Experiment gespannt sein.
Die Kompositionen bewegen sich stilistisch im Bereich des Modern Jazz, mal sehr kraftvoll-mal eher kammermusikalisch subtil. Es geht Maria Baptist in erster Linie darum, eine Geschichte zu erzählen, die den Zuhörer mit einbezieht in das Geschehen.
Es werden die Kompositionen "Blue Pictures", "Goodbye" und "Avus" zu hören sein.
 

 

Manfred Hering Quartett

Manfred Hering Saxophon
Rainer Kühn Bassgitarre
Uli Weber Trompete
Peter Hollinger Schlagzeug
  Was im Spiel dieser vier Männer zustande-und zusammenkommt, ist mit Dichte, Drive und Dynamik zu beschreiben.
Bezugnehmend auf die Jazztradition, diese nicht rückwärts nachverfolgend, sondern nach vorn zum frei assoziativen Spiel erweiternd, kommt es bei diesem Quartett oft zum Durchbruch in Bereiche der energetischen Hochspannung.
Die Musiker des Quartetts arbeiteten in zahlreichen Besetzungen, die wesentlich zur Entwicklung des Jazz beigetragen haben.
 

 

 

11. Dezember 1999 20:00 Uhr

 

Markus Stockhausen - Arild Andersen - Patrice Heral

Markus Stockhausen Trompete
Arild Andersen Bass
Patrice Heral Percussion
  Es liegt in der Luft, so könnte man sagen, daß sich Musiker jenseits aller musikalischen und aller Landesgrenzen zusammenfinden, um eine ganz eigene Musik entstehen zu lassen, die dem Zeitgeist Ausdruck verleiht. Der deutsche Trompeter Markus Stockhausen, der norwegische Bassist Arild Andersen und der südfranzösische Perkussionist Patrice Heral tun dies mit einer lebendigen Spielfreude. Ausgangspunkte sind Kompositionen von Arild und Markus, doch entstehen weite Teile der Musik im Augenblick.  

 

Kontabass pur

Hartmut Kracht Kontrabass
  Kontrabass pur - das bedeutet - melodische Eigen- und speziell arrangierte Fremdkompositionen, perkussive Elemente und freie Klangimprovisationen, die sich zu einem sinnlichen Gesamterlebnis verbinden.
Als Solist auf dem Kontrabass sprengt er alle Grenzen, seine ungeheure Virtuosität kann er vor allem in seinem Soloprogramm Kontrabass pur unter Beweis stellen.

"In den avanciertesten Stücken sind Experiment und Happening nicht fern: das jault und kreischt, das vibriert und swingt, dass es eine wahre Freude ist,... ein Konzert der "dritten Art" und ein Stück unberechzenbarer, quicklebendiger Avantgarde." (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

 

 

Berlin Workshop Orchestra - Leiter Eric Ross

Eric Ross Piano, Gitarre, Electronics
Antonio Palesano Trompete
Jörg Huke Posaune, Electronics
Christian Weidner Altsaxophon
Thomas Walter Tenor-, Sopransaxophon
Daniel Mattar Stimme
Simon Stockhausen Synthesizer
John Schröder Gitarre
Gerold Genßler Bass
Alfred Mehnert Percussion
Wolfram Dix Schlagzeug
  Eric Ross hat mit seiner Multimedia-Performance aus der Kombination akustischer und visueller Mittel eine ebenso außergewöhnliche wie zeitgemäße künstlerische Ausdrucksform entwickelt, bei der Bilder und Musik völlig gleichberechtigt nebeneinander stehen. Der innovationsfreudige Künstler präsentiert mit der Berliner Workshopband, welche vor einigen Jahren mit dem Gastleiter Keith Tippett ihre Arbeit begann, eine Performance bei der elektronische und akustische Musik auf der einen - und Synthese aus bearbeiteten Videobändern, Standbildern und computergestützter Kunst auf der anderen Seite - zu einer Einheit zusammenfließen.
Der Multiinstrumentalist und Komponist Eric Ross benutzt Synthesizer, Klavier und Gitarre. Außerdem ist er einer der zeitgenössischen Komponisten, die das Theremin, eines der ältesten und ausdrucksstärksten elektronischen Instrumente einsetzt.

 

Organisation und Realisation: agentur kreative musik - Iven Hausmann

Tontechnische Realisation: Bühnentechnik - Konzertbeschallung Andreas Görig

Wir danken der WABE, Radio Kultur und der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur für die freundliche Unterstützung.

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