JAZZ FOCUS 1998

 

Datum: .....11. und 12. Dezember 1998
Ort: ...........Wabe - Danziger Str. 101 in 10405 Berlin-Prenzlauer Berg

 

 

11. Dezember 1998 20:00 Uhr

Paul Brody - Sextett "Gershwin Stories"

Twana Rhodes Gesang
Paul Brody Trompete
David Moss Stimme
Frank Möbus Gitarre
Carlos Bica Bass
Tony Buck Schlagzeug
  Das Programm dieses Ensembles spannt einen Bogen von Gershwin in New York als einem Problemkind, dann seine Erfolgsjahre, bis hin zu seinem frühen Tod mit 38 Jahren als frustrierter Komponist in Hollywood, der davon träumt ein Streichquartett zu schreiben. Die Band interpretiert sowohl Songs, die selten zu hören sind als auch Welthits. Es werden außerdem Geschichten musikalisch vorgetragen aus der Feder von Menschen, die Gershwin kannten.  
       

 

Dørge-Becker-Carlsson

Pierre Dørge Gitarre
Irene Becker Keyboards
Morten Carlsson Saxophon, Taragot
  Die drei Musiker, allesamt Bandmitglieder des bekannten New Jungle Orchestra haben sich zu einem Trio zusammengefunden, um geprägt und beeinflußt von afrikanischer, asiatischer und arabischer Musik ihren eigenen worldmusic-style made in Denmark zu kreieren.  

 

Brass Attack - "Brecht Songs"

Lutz Wolf Trompete
Thomas Bergmann Posaune
Felix Wahnschaffe Altsaxophon
Daniel Erdmann Tenorsaxophon
Stefan Gocht Tuba
Joshua Tinwa Schlagzeug
Celina Muza Gesang
Tanja Ries Gesang
  1997 vom Berliner Ensemble im Rahmen des 1. Brecht-Sommers engagiert schipperten sie allabendlich 3 Wochen lang auf einem mit zahlreichen Brechtfans gefüllten Spreedampfer durch Berlin. Zu ihnen gesellte sich der österreichische Bänkelsänger und Brecht-Devotionalienhändler Diseur diserable MAZA, der mit Klampfe und Bauchladen unterwegs war. Es entstand ein lockeres Wechselspiel zwischen Rezitativen, Jazz und Moritatengesang. Noch im Spätsommer desselben Jahres wurden mehr oder minder bekannte Brecht-Songs aus der „Dreigroschenoper", „Mahagonny", und „Happy End" von der Band bearbeitet, um sie in einem Jazz-Kontext für die Improvisation zu öffnen.  

 

12. Dezember 1998 20:00 Uhr

Kölner Saxophon Mafia

Roger Hanschel Saxphone, Altflöte
Wollie Kaiser Saxophone, Bassklarinette
Joachim Ullrich Saxophone, Klarinette
Steffen Schorn Saxophone, Klarinette, Flöte
Gerhard Veeck Saxophone, Klarinette
  Nachdem die Kölner Saxophon Mafia ihr letztes Programm der Liebe gewidmet hat, wenden sich die Herren aus Köln den Helden zu, die eigentlich ihre Widersacher, ja sogar Feinde sein sollten: Den Inspektoren, Detektiven und Kommissaren, die wir aus den unzähligen einschlägigen Romanen, Filmen und Fernsehserien kennen.
Eigentlich selbstverständlich bei den Verwandtschaften zwischen den Genres Thriller und Musik. Beide müssen spannend sein, vom ersten Ton bis zur letzten Zeile. Und beide erreichen eines: Man wird in einen Bann gezogen, vergißt was um einen herum geschieht. Die „Helden" sind Inspirationsquelle für die neuen Kompositionen der „Mafiosi". Und so vielgestaltig und einfallsreich wie die Arbeitsweisen der Ermittler ist auch die Musik des neuen Programms der Kölner Saxophon Mafia geraten.
 

 

Michael Vogt - Tuba-Solo

Michael Vogt. Geboren 1959 in Meiningen/Thür. studierte Tuba an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin. Seit 1986 ist er Solotubist des Berliner Sinfonie Orchesters. Michael Vogt zählte zu den Mitbegründern des Berliner Tubenquartetts, der Sinfonischen Blechbläser Berlin und des Trios "Überklang" für Neue Musik. Seit 1992 ist er ständiger Gast des Kammerensemble Neue Musik Berlin. Michael Vogt wirkte an zahlreichen Ur-und Erstaufführungen von Tubamusik mit und arbeitete auch mit improvisierenden Musikern zusammen. 1995 gastierte er gemeinsam mit Lutz Glandien und Chris Cutler zum "festival of experimental music" des London musicians collective.

 

"Symphonie aus der wilden Welt" - 
Eine Komposition mit Musik, Klängen, Bildern und Licht von Daniel Cordes und Claas Willeke

mit

Sam Auinger Electronik
Eric St.-Laurent Gitarre
Dirk Berger Gitarre
Claas Willeke Saxophon, Klarinette
Michael Schiefel Stimme
Daniel Cordes Bass
Martin Fonfara Schlagzeug
Florian von Ploetz Fotos, Projektion
Welfhard Schneider Licht
  ist ein Projekt aus Berlin über Berlin. Situationen, Begegnungen, Gefühle.... werden nicht nur musikalisch umgesetzt. Aus Musik werden Bilder, aus Bildern werden Geräusche, aus denen wieder Musik entsteht. Konturenreiche Musik, deren Spektrum bis hin zu „Neue Musik"-ähnlichen Passagen reicht, im Zusammenspiel mit Großstadtgeräuschen, Bildprojektionen und Lichtgestaltung.
Multi-Media ist in der SYMPHONIE AUS DER WILDEN WELT nicht nur ein Schlagwort. Multi-Media ist kompositorische und improvisatorische Grundlage. Aus Geräuschen werden Melodien, aus Bildprojektionen wachsen Stimmfetzen, Gehörtes, Gesehenes wird zu Gespieltem.... aus Lebensgefühl wird Musik zum Miterleben mit genügend Raum für eigene Abstraktion.
 

 

Dieses Projekt wurde ermöglicht durch die Unterstützung des Senats für Wissenschaft, Forschung und Kultur und *radio kultur


Organisation und Realisation: agentur kreative musik - Iven Hausmann

Tontechnische Realisation: Bühnentechnik - Konzertbeschallung Andreas Görig

Wir danken der WABE, Radio Kultur und der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur für die freundliche Unterstützung.

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