JAZZ FOCUS 2001

Programm 2000 1999 1998


Diese Konzerte werden von der Senatsverwaltung 
für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin gefördert

 

 
Datum: .....7. und 8. Dezember 2001
Ort: ..........Wabe - Danziger Str. 101 in 10405 Berlin-Prenzlauer Berg
Eintritt:......25,00 DM 


7. Dezember 2001 um 20:00 Uhr

Jörg Schippa
Suite für Blechbläserquintett und Improvisationstrio

 

 

Blechbläser-Quintett der Berliner Symphoniker
Nikolaus von Tippelskirch Trompete
Andreas Moritz Trompete
Arnaud Morel Horn
Wolfgang Dunst Posaune
Dirk Reiher Tuba
Improvisationstrio
Jörg Schippa  Gitarre
Friedemann Graef  Saxophon
Uli Moritz Percussion
 

 

Ein klassisches Blechbläserquintett trifft auf drei Jazz-Musiker, komplexe Kompositionen auf  freies Spiel. Eine Suite, bei der sich zwei Welten begegnen, gegenseitig durchdringen und   durch Querverweise eine Synthese bilden.

 

Durch ein Kompositionsstipendium des Berliner Senats für Kultur wurde es möglich eine umfangreiche Komposition zu erstellen, an der sowohl klassische Musiker wie auch Jazz-Musiker beteiligt sind. In der Komposition ist er Dialog und die Durchdringung  der Sparten angelegt: Themen werden z.B. von der einen Gruppe zur anderen  weitergereicht und verarbeitet, das Bläserquintett bietet das Fundament für Improvisationen, das Jazztrio begleitet die Klassiker etc. Das Ganze bekommt einen zusätzlichen Reiz durch die besonderen klanglichen Eigenschaften des Blechbläserquintetts der Berliner Symphoniker.

 



Wolfgang Fuchs - Bassklarinettenprojekt

Wolfgang Fuchs Bassklarinette
Armand Angster Bassklarinette
Hans Koch Bassklarinette
Francoise Kubler Sopran
 

Anlässlich eines Stipendiums der Senatsverwaltung Berlin arbeitete Wolfgang Fuchs ein Projekt aus, das sich mit der Kontrabassklarinette beschäftigt. Das erstaunliche Ergebnis war, dass sich die weibliche Sopranstimme sowie elektronische Klänge und Percussion hervorragend mit diesen tiefen Frequenzen vermischen und ergänzen. heute abend wird die Version mit Sopran präsentiert.

 



Way Out East

Sandra Weckert
Sandra Weckert Saxophon
Antonio Palesano Trompete
Frank Möbus Gitarre
Johannes Fink Bass
John Schröder Schlagzeug
  "Die Saxophonistin Sandra Weckert ist das jüngste Familienmitglied eines schrägen Seitenstranges der aktuellen Berliner Szene, die dem Mainstreamjazz böse grinsend Beinchen stellt." 
Der Jazzkritiker Josef
Engels nimmt mit diesen Worten in Die Welt vorweg, was die Hörer in der Wabe geboten bekommen: Berliner Sound auf höchstem Niveau und ausschließlich Kompositionen von Sandra Weckert. 
Im Gepäck die diesjährige CD "Way Out East" und acht neue Kompositionen für die hervorragenden Solisten Rudi Mahall (Bassklarinette) und Antonio Palesano (Trompete). Die gewohnt schrägen
Grooves kommen von Frank Möbus (Gitarre) und John Schröder (Schlagzeug). Dieses Konzert garantiert Ihnen einen Abend voller witziger musikalischer Ideen und spektakulären Improviationen. Vor allem aber erleben Sie eine Künstlerin, die für "einen Ausbruch aus eingefahrenen Verhaltensweisen steht. Mehr davon!!!“ 
(Wolf Kampmann, Tip)

 

 

 08. Dezember 2001 20:00 Uhr


Paul Brody’s NY/Berlin Klez Mix

Paul Brody
Eric Rosenthal Schlagzeug
Brandon Seabrook Banjo, Gitarre
Jan Hermerschmidt Klarinette
Paul Brody Trompete
Martin Lillich Kontrabass
 

Paul Brody’s NY/Berlin Klez Mix  ist eines der aufregendsten neuen Klezmer Projekte der heutigen Zeit. Es ist ein Mix aus traditionellem Klezmer und fantasievollen Improvisationen, präsentiert von einigen der aufregendsten Musiker aus New York, Boston und Berlin. Es spendet einen Hauch luftiger Frische sowohl für Klezmer-  wie für Jazzfans , die auf eine neue, innovative Gruppe von Musikern gewartet haben, mit Wurzeln sowohl im Klezmer wie im Jazz.
Wer hat jemals eine Bassklarinette und ein Banjo zu einer bluesigen Hora (rumänisch-jüdischer Tanz) zusammen improvisieren gehört?  Wer hörte je eine  Trompete, die  zu einem „bulgar“  (bessarabisch-jüdischer Tanz) Groove  mit osteuropäischen Stammestrommeln kämpft? Und wer hat je ein vertrautes, sanftes hebräisches Volkslied eingewebt gehört in einen impressionistischen Trance Tanz, mit geflüsterten Gebeten und luftigen Gitarren Loops?

Der NY/Berlin Klez Mix ist voll von musikalischen Überraschungen sowohl für Traditionalisten als auch Modernisten.

Thaerichens Tentett

Michael Schiefel Stimme
Jan von Klewitz saxes
Sven Klammer  Trompete
Andreas Spannagel saxes
Sören Fischer Posaune
Claas Willeke Bassclarinette
Kai Brückner Gitarre
Johannes Gunkel Bass
Kai Schönburg Schlagzeug
Nicolai Thärichen Piano
  Von der „Überraschungsband der Berliner Jazzszene“ hat sie sich mit ihren mal groovigen, mal kammermusikalischen Lyrikvertonungen zur „vielleicht interessantesten Großformation der Stadt“ entwickelt.
„Wie ein ins 21. Jahrhundert katapultierter Robert Schumann erfindet er das Kunstlied neu und lässt es von dem Gesangsakrobaten Michael Schiefel interpretieren.“

DER TAGESSPIEGEL

„Thärichens Tentett ist eine Ausnahmeerscheinung in der an großformatigen Bands nicht gerade armen Szene.
Zum Heulen schön sind aber auch die Gedichte, die der junge Berliner im Laufe der Jahre in Antiquariaten aufgestöbert, analysiert und auswendig gelernt hat, bevor er sie vertonte.
Die teilweise hochbetagten Zeilen in Thärichens Versionen klingen, als wären sie eben erst geschrieben worden. Herzschmerz ist eben zeitlos und universell. Genauso wie Nicolai Thärichens Musik. Für Berlin ist es schön.
Für den deutschen Jazz auch.“

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

 

Maurice de Martin Transylvaniana


Frank Möbus Gitarre
Uli Bartel Violine
Adam Pieronczyk  Saxes 
Iven Hausmann Posaune
Gunnar Geisse Gitarre
Tadeusz Sudnik  realtime electronics
Antonis Anissegos Piano
Johannes Fink Bass
Maurice de Martin Schlagzeug, Komposition
  Der Berliner Schlagzeuger und Komponist Maurice de Martin präsentiert mit einem hochkarätig bestetzten Ensemble seine neueste Arbeit Transylvaniana.
Die Musik dieses Programms schöpft aus dem bemerkenswerten musikalischen Erbe
des siebenbürgischen Hochlands, welches er in den Jahren 1997 bis 2000 auf der Suche nach sächsischer, ungarischer und rumänischer Musik bereiste.
Entstanden ist ein Werk, das, fußend auf teils bis ins 13.Jahrhundert
zurückdatierte Manuskripte, einen zeitgemäß-improvisatorischen Ausblick auf diese eigentümliche und hier bis dato wenig bekannte Musik ermöglichen soll.
 

Organisation und Realisation: agentur kreative musik

Tontechnische Realisation: Bühnentechnik - Konzertbeschallung Andreas Görig

Wir danken der WABE, Radio Kultur und der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur für die freundliche Unterstützung.

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